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Die Kosten

Zahnspangen & Gesetzliche Krankenkassen

Vor jeder Behandlung brennt vielen Eltern oder den Erwachsenen nach der Erstuntersuchung Fragen wie "Was wird die komplette Behandlung kosten?" und "Was wird von der gesetzlichen  Krankenkasse übernommen?" unter den Nägeln. Seit Anfang 2009, der Einführung des einheitlichen Krankenkassenbeitragssatzes, sind die Leistungen der Krankenkassen untereinander transparenter und einfacher vergleichbar geworden.

Das Budget der gesetzlichen Krankenkassen ist jedoch nach wie vor  knapp, so dass auch eine zu therapierende Zahn- oder Kieferfehlstellung nicht in jedem Fall bezuschusst wird. Die Höhe des Schweregrads sowie das Alter das Patienten ist unter anderem sehr ausschlaggebend.Ein Selbstbehalt durch die Erziehungsberechtigten bzw. den Patienten bleibt fast immer. Im Jahre 2002 hat der Gesetzgeber ein Abstufungssystem eingeführt, welches Fehlstellungen in fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen. Die Skala reicht dabei von leichten (KIG I - III) bis zu extremen Ausprägungen (KIG IV - V). KIG I-II wird aufgrund von nicht gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht bezuschusst und muss komplett aus eigener Tasche bezahlt werden. Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten kann hier im Detail nicht aufgeführt werden, da jeder Patient eine andere Therapieform benötigt. Material und Zeitaufwand einer festsitzenden Zahnspange ist allenfalls mit einem höheren Mehrkostenanteil wie mit dem einer losen Apparatur zu bewerten. Sehr wichtig für Arzt und Patient ist ein klärendes Gespräch - auch über das unangenehme Thema Geld! Der angefertigte Heil- und Kostenplan (HKP) bringt die Höhe der finanziellen Aufwendungen zu Tage und ermittelt die Höhe der Zuschüsse.