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Der Behandlungsablauf

Der erste Termin

Der erste Termin ist ein Kennenlernen und eine Beratung. Nach einer klinischen Untersuchung wird über die Notwendigkeit und verschiedenen Therapiemöglichkeiten einer kieferorthopädischen Behandlung gesprochen. Alle Fragen zur Behandlung können, soweit zu diesem Zeitpunkt beurteilbar geklärt und besprochen werden. Sollten aktuelle Röntgenbilder oder Modelle vorhanden sein, wäre es hilfreich, wenn Sie diese zum ersten Termin mitbringen.

  • 80% aller Kinder und Jugendlichen haben Fehlstellungen der Zähne oder der Kiefer, aber auch Erwachsene leiden unter deren Folgen
  • eine kieferorthopädische Behandlung ist in jedem Lebensalter möglich und lohnenswert
  • bei einer kieferorthopädischen Behandlung wird neben der Korrektur der Zahnfehlstellung auch oft die Position der Kiefer und der Kiefergelenke korrigiert

Neben der ästhetischen Verbesserung der Zahnfehlstellung, des Mundschlusses und des Gesichtsprofils leistet die kieferorthopädische Behandlung auch einen Beitrag zur Vermeidung von Karies, Parodontose und Kiefergelenkserkrankungen.

Der zweite Termin

  • Am zweiten Termin werden die notwendigen diagnostischen Unterlagen erstellt.
  • Abformungen der Zähne zur Erstellung von Kiefermodellen
  • Fotos der Zähne und des Gesichts mit einer digitalen Kamera
  • Kiefergelenkuntersuchung
  • Allgemeine Untersuchung des gesamten Kauorgans, Zunge Sprechen usw.

Der dritte Termin

Am dritten Termin wird die Auswertung der diagnostischen Unterlagen ausführlich besprochen. Sie erhalten von uns den Behandlungsplan und die Kostenaufstellung für Ihre kieferorthopädische Behandlung. Privat Versicherte reichen Ihren kieferorthopädischen Behandlungsplan bei Ihrer Versicherung ein. Bei gesetzlich Versicherten reichen wir den Plan bei der gesetzlichen K!rankenkasse ein.

Im Anschluss beginnen wir mit Ihrer Behandlung, d.h. nach Genehmigung des Behandlungsplanes durch die Krankenkassen und nach Ihrer Einwilligung in unseren Behandlungsvorschlag kann Ihre Behandlung beginnen.

Zahnpflege

Der Zahnpflege kommt während der kieferorthopädischen Behandlung eine sehr große Bedeutung zu. Grund dafür ist das höhere Risiko von Karies und Zahnfleischerkrankungen in der Zeit, in der die feste Zahnspange getragen wird. Durch die feste Zahnspange entstehen zahlreiche Nischen, die dem vermehrten Angriff durch Säuren ausgesetzt sind und die oftmals mit häuslichen Hilfsmitteln nur schwer zu reinigen sind. Um Zahnschäden zu vermeiden, empfehlen wir während der festsitzenden Behandlung den Einsatz einer sogenannten Glattflächenflächenversiegelung. Das bedeutet, dass auf die gefährdeten Bereiche der Zähne ein Schutzlack aufgetragen wird, der die Zähne vor Säureangriffen durch Bakterien schützt. Außerdem sollten die Zähne regelmäßig professionell gereinigt werden. Bei uns in der Praxis haben sie die Möglichkeit, an den Terminen, an denen die Drahtbögen gewechselt werden, Ihre Zähne selbst zu reinigen. Desweiteren gehört die regelmäßige Fluoridierung der Zähne zu unserem Behandlungsspektrum.

Diese Maßnahmen ersetzen nicht die kariesprophylaktischen Vorsorgemaßnahmen, die für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, sondern stellen lediglich eine Ergänzung dieses Programms dar. Wie häufig eine solche gezielte Individualprophylaxe durchgeführt werden sollte, richtet sich nach der Art der kieferorthopädischen Behandlung und nach dem individuellen Kariesrisiko des Kindes. Wir empfehlen außerdem begleitend die professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Hauszahnarzt.