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Früh übt sich

Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Je früher Fehlstellungen von Zähnen und Funktionsstörungen erkannt und behandelt werden, umso geringer ist in der Regel der Behandlungsaufwand.

Der optimale Behandlungszeitpunkt

Der geeignete Zeitpunkt für den Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung sollte so gewählt werden, dass die Dauer der Behandlung möglichst kurz ist. Die Dauer der Behandlung hängt vom Schweregrad der Fehlstellung ab.

In den meisten Fällen ist es ausreichend, eine Behandlung zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr zu beginnen. In dieser Phase fallen die Milchzähne im Seitenzahnbereich heraus- der Zahnwechsel und das Wachstum der Kiefer kann kieferorthopädisch am besten beeinflusst werden.

Die Frühbehandlung von Kindern

Schon im Alter von 4 – 5 Jahren empfiehlt es sich, die Entwicklung des Gebisses beim Kieferorthopäden kontrollieren zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich bestimmte Fehlentwicklungen schnell korrigieren und beugen einer späteren langwierigeren Behandlung vor. Die zukünftig normale Entwicklung der Kiefer und Zahnstellung wird sichergestellt.

Folgende Zahn- und Kieferfehlstellungen sollten bereits im Milchgebiss behandelt werden:

  • großer horizontaler oder vertikaler Abstand zwischen den Schneidezähnen (Rückbiss, Vorbiss, offener Biss)
  • Fehlverzahnungen der Backen und Schneidezähne (Kreuzbiss)
  • Frühzeitiges Abgewöhnen von Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Zungenpressen, Mundatmung oder Sprachstörungen
  • Bei einem vorzeitigen Milchzahnverlust, meist durch Karies verursacht, ist eine Zahnspange erforderlich, um als "Platzhalter" Wanderungen von Nachbarzähnen zu verhindern und einen regelrechten Zahnwechsel zu ermöglichen.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob bei Ihrem Kind eine Frühbehandlung indiziert sein könnte, beraten wir Sie gerne!